Chamarel, Siedlung in Mauritius
Chamarel ist eine kleine Siedlung im Bezirk Rivière Noire auf der Westseite von Mauritius, gelegen in den Hügeln mit Blick auf die Küste. Der Ort ist von üppiger Vegetation umgeben und bietet kühle Bergbrise sowie ruhige Wege durch eine grüne Landschaft.
Der Name stammt von Charles Antoine de Chazal de Chamarel, einem französischen Plantagenbesitzer, der sich um 1800 in der Gegend niederließ und umfangreiche Ländereien besaß. Später war die Gegend bekannt als das Tal der Schwarzen wegen der dunklen vulkanischen Böden, die die besondere geologische Geschichte der Insel widerspiegeln.
Chamarel trägt den Namen eines französischen Plantagenbesitzers aus dem 18. Jahrhundert und bewahrt diese Verbindung in der lokalen Geschichte. Die Creole-Traditionen prägen das Dorfleben, mit Musik, Speisen und Geschichten, die von Generation zu Generation weitergegeben werden.
Der Ort ist über eine Straße von der Küste aus erreichbar und bietet Unterkünfte von Boutique-Lodges bis zu kleinen Hotels mit Blick auf die Berglandschaft. Besucher sollten festes Schuhwerk für Wanderwege mitbringen und früh am Tag kommen, wenn die Farben der Erde am lebendigsten wirken.
Die Sieben Farbigen Erden sind ein natürliches Phänomen, bei dem Sande in sieben verschiedenen Farben nebeneinander liegen und je nach Sonnenlicht und Winkel ihre Farbtöne verändern. Dieses Muster entstand durch abgelagerte Mineralien aus vulkanischer Aktivität vor Jahrhunderten, und die Farben wirken besonders intensiv, wenn Regen die Erdoberfläche befeuchtet hat.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.