Port Louis, Hauptstadt in Mauritius
Port Louis ist die Hauptstadt von Mauritius an der Nordwestküste der Insel und vereint Bürotürme, Verwaltungsgebäude und ein geschäftiges Hafenviertel. Die Stadt erstreckt sich zwischen dem Meer und den Bergen, mit überdachten Märkten, Kolonialbauten aus dem 18. Jahrhundert und modernen Einkaufsvierteln in verschiedenen Stadtteilen.
Französische Kolonisten gründeten die Siedlung 1736 als Marinebasis und entwickelten sie zu einem Knotenpunkt für den Handel zwischen Asien und Europa. Nach der britischen Übernahme 1810 blieb die Stadt Verwaltungszentrum und wuchs durch den Zuckerexport im 19. Jahrhundert.
Der Name Port Louis ehrt Ludwig XV. von Frankreich und erinnert an die französische Kolonialzeit, während die Stadt heute Tempel, Moscheen, Kirchen und Pagoden in ihren Straßen vereint. Diese religiöse Vielfalt zeigt sich besonders im Stadtzenteil rund um die Jummah-Moschee und die Kathedrale Saint-Louis, wo Gläubige verschiedener Religionen täglich zusammenkommen.
Die Gegend um den zentralen Markt kann vormittags sehr voll werden, während die Uferpromenade am späten Nachmittag einen kühleren Wind vom Meer hereinbringt. Viele Straßen im Geschäftsviertel liegen auf flachem Gelände, während die Wohnviertel an den Hängen steiler verlaufen.
Das Fort Adelaide auf einem Hügel über der Stadt wurde in den 1830er Jahren erbaut, doch nie für militärische Zwecke genutzt. Der lokale Name Citadelle verweist auf seine ursprüngliche Rolle als Wachposten über dem Hafen und die Unterstadt.
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