Château de Labourdonnais, Kolonialherrenhaus in Mapou, Mauritius
Das Château de Labourdonnais ist ein Herrenhaus aus der Kolonialzeit in Mapou mit restaurierten Räumen, die mit Möbeln und Gegenständen aus dem 19. Jahrhundert ausgestattet sind. Das Gebäude wird heute als Kulturort genutzt und beherbergt neben den Wohnräumen auch eine funktionierende Destillerie, einen Laden mit regionalen Produkten und ein Restaurant.
Das Herrenhaus wurde 1856 erbaut und blieb über 150 Jahre lang in der Hand einer mauritischen Familie. Der Übergang von Wohnhaus zu öffentlichem Kulturort dokumentiert die Veränderung der Insel von der Privatwirtschaft zur modernen Gesellschaft.
Das Anwesen zeigt Handwerk und Traditionen aus Mauritius durch seine Ausstellungen und den funktionierenden Rumbrennerei. Der Garten mit verschiedenen Mangobäumen verbindet Natur und Landwirtschaft auf eine Art, die Besuchern die Verbindung zwischen der Insel und ihren Produkten zeigt.
Das Gelände ist leicht zu navigieren, mit gekennzeichneten Bereichen für die Ausstellung, die Destillerie, den Laden und das Restaurant. Man sollte Zeit für den Spaziergang durch die Gärten einplanen, da die Wege das gesamte Anwesen durchziehen.
Der Garten beherbergt riesige Aldabra-Schildkröten, die aus einem anderen Inselarchipel stammen und frei über das Gelände wandern. Daneben existiert ein Tiergehege mit einheimischen Arten, das Besuchern einen Einblick in die Tierwelt der Region gibt.
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