Niassa Game Reserve, Naturreservat im Norden von Mosambik.
Die Niassa-Reservat ist ein großes Schutzgebiet in Nordmosambik mit verschiedenen Landschaftsformen wie Bergen, Grasländern, Feuchtgebieten und Seen. Das Gebiet beherbergt eines der größten Miombo-Wäldergebiete Afrikas, einen dichten Waldtyp, der das Landschaftsbild prägt.
Das Schutzgebiet wurde in den 1950er Jahren während der portugiesischen Kolonialzeit gegründet, um die Natur zu schützen. Durch seine abgelegene Lage im Norden blieb es während des Bürgerkriegs weitgehend verschont und konnte sich erhalten.
Das Schutzgebiet ist ein grenzüberschreitender Naturraum, der sich mit tansanischen Reservaten verbindet und gemeinsam große Tierbestände schützt. Menschen in der Region sehen dieses Gebiet als Ort, wo wilde Tiere frei leben und sich fortpflanzen können.
Die beste Zeit für einen Besuch ist die Trockenzeit, wenn die Straßen befahrbar sind und Tiere leichter zu sehen sind. Der Zugang erfolgt durch spezialisierte Tourveranstalter, die Transport und Unterkunft innerhalb des Schutzgebiets organisieren.
Das Gebiet beherbergt etwa 350 afrikanische Wildhunde, was einen bedeutenden Teil der weltweit verbleibenden Population dieser bedrohten Art ausmacht. Diese Hundeart ist selten zu sehen, da sie in großen Rudeln über große Entfernungen jagen und wandern.
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