Provinz Nampula, Nördliche Küstenprovinz in Mosambik
Nampula ist eine Provinz an der Nordküste von Mosambik mit einer Fläche von etwa 79.000 Quadratkilometern. Das Gebiet erstreckt sich von langen Küstenlinien am Indischen Ozean bis zu Binnenebenen mit verstreuten Felsformationen.
Portugiesische Kolonisatoren übernahmen 1907 die administrative Kontrolle über die Region. Sie nutzten das Gebiet als strategisches militärisches und Handelszentrum bis zur Unabhängigkeit Mosambiks Mitte des 20. Jahrhunderts.
Die Provinz zeigt einen Mix aus portugiesischer Kolonialarchitektur und lokalen Makhuwa-Traditionen, sichtbar in den Gebäuden und Alltagspraktiken der Menschen. Christentum und Islam prägen das religiöse Leben und beeinflussen, wie die Gemeinschaften ihre Räume nutzen und Feste feiern.
Die Provinzhauptstadt Nampula verfügt über einen internationalen Flughafen und Eisenbahnverbindungen zu Nachbarländern. Diese Verkehrswege machen es einfach, die Region zu erreichen und von dort aus zu reisen.
Ilha do Moçambique, eine Insel vor der Küste, beherbergt die Festung São Sebastião und die Kapelle Nossa Senhora de Baluarte aus der frühen europäischen Kolonialzeit. Diese Bauwerke gehören zu den ältesten europäischen Konstruktionen in der südlichen Hemisphäre und zeigen die lange Geschichte europäischer Präsenz in der Region.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.