Archipel der Komoren, Vulkanischer Archipel im Indischen Ozean, Komoren.
Die Komoren-Inseln sind eine Inselkette im Mosambik-Kanal zwischen der Ostküste Afrikas und Madagaskar, bestehend aus vier Hauptinseln vulkanischen Ursprungs. Die Landschaft wechselt zwischen schroffen Berghängen mit dichtem Regenwald, Küstenebenen mit Palmenhainen und schwarzen oder weißen Sandstränden, die ins türkisfarbene Wasser übergehen.
Arabische Händler erreichten die Inseln im 9. Jahrhundert und brachten den Islam mit, während sich später Siedler aus Madagaskar und der afrikanischen Küste hinzugesellten. Frankreich übernahm ab 1886 schrittweise die Kontrolle über den Archipel, bis drei Inseln 1975 ihre Unabhängigkeit erlangten.
Die Einwohner sprechen hauptsächlich Comorien, eine Swahili-Variante durchsetzt mit arabischen, madagassischen und französischen Wörtern, die in Moscheen und auf Märkten zu hören ist. Frauen tragen oft mit Sandelholzpaste verzierte Gesichtsmasken und bunte Wickeltücher, während die Männer weiße Kaftane und gestickte Kappen bevorzugen.
Die Vulkanaktivität auf Grande Comore erfordert Aufmerksamkeit für lokale Warnungen, während steile Bergpfade festes Schuhwerk und gute Kondition verlangen. Bootsverbindungen zwischen den Inseln hängen vom Wetter ab, daher sollte man flexibel planen und mehrere Tage Puffer einrechnen.
Ein lebender Fossilienfisch namens Quastenflosser schwimmt in den tiefen Gewässern rund um die Inseln und wurde erst 1938 wiederentdeckt, nachdem man ihn für längst ausgestorben hielt. Fischer begegnen diesem urzeitlichen Wesen gelegentlich beim Nachtfang in großer Tiefe.
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