Kericho, Stadt in Kenia
Kericho ist eine Stadt im Hochland des Rift Valley im Westen Kenias, umgeben von sanft gewellten Hügeln, die von Teeplantagen bedeckt sind. Sie ist das wichtigste Verwaltungs- und Handelszentrum der Region und verfügt über Märkte, Krankenhäuser und Bildungseinrichtungen.
Die britische Kolonialverwaltung ließ sich Anfang des 20. Jahrhunderts hier nieder und förderte die Anlage großer Teeplantagen in der Region. Nach der Unabhängigkeit Kenias im Jahr 1963 entwickelte sich die Stadt zu einem der wichtigsten Zentren der nationalen Teeproduktion.
Kericho ist eng mit dem Teeanbau verbunden, und das merkt man im Alltag: Arbeiterinnen in bunten Schürzen pflücken auf den Plantagen am Stadtrand, und lokale Märkte verkaufen frisch getrocknete Teeblätter. Der Duft von Tee liegt oft in der Luft, besonders morgens, wenn die Verarbeitungsbetriebe in Betrieb sind.
Kericho liegt auf etwa 2.000 Metern Höhe und hat ein feuchtes Klima mit häufigen Regenschauern, die häufig am Nachmittag auftreten. Leichtes Regenwetter und feste Schuhe sind das ganze Jahr über empfehlenswert, auch in den trockeneren Monaten.
Kericho gilt als eine der regenreichsten Städte Kenias und verzeichnet Regen an durchschnittlich mehr als 200 Tagen im Jahr, was den Teeanbau dort so ertragreich macht. Dieser konstante Regen hat den lokalen Spitznamen 'Teegen' geprägt, ein Begriff, den Einheimische manchmal scherzhaft verwenden.
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