Nairobi-Nationalpark, Nationalpark in Nairobi, Kenia.
Der Nairobi-Nationalpark ist ein Schutzgebiet in der kenianischen Provinz Nairobi, das etwa 117 Quadratkilometer offene Graslandschaft, Buschwald und vereinzelte Akazienhaine umfasst. Das Gelände liegt zwischen 1500 und 1800 Metern Höhe und wird im Süden durch den Athi-Fluss begrenzt, während im Norden ein elektrischer Zaun die Grenze zur Stadt markiert.
Die kenianischen Behörden gründeten dieses Schutzgebiet im Dezember 1946 als erstes Nationalpark-Projekt des Landes, um Wildtiere nahe der wachsenden Hauptstadt zu bewahren. In den folgenden Jahrzehnten wurde der südliche Zaun entfernt, um Wanderkorridore für Großtiere zu öffnen, während der nördliche Zaun die Grenze zur Stadt bildet.
Der Name des Parks erinnert daran, dass die Stadt Nairobi aus einer Massai-Siedlung hervorging, deren Sprache noch heute in der Region gesprochen wird. Besucher sehen an manchen Stellen Hochhäuser am Horizont, während Giraffen und Zebras in der Ebene grasen, was den Kontrast zwischen Wildnis und Stadt deutlich macht.
Besucher können das Schutzgebiet in etwa 30 Minuten vom Stadtzentrum über die A104 erreichen, wobei mehrere Eingänge für Selbstfahrer und geführte Touren offen stehen. Drei Campingplätze mit Stromanschluss bieten Übernachtungsmöglichkeiten, und die meisten Wege sind für normale Fahrzeuge befahrbar, obwohl einige Abschnitte in der Regenzeit aufweichen können.
Das Schutzgebiet beherbergt eine der höchsten Konzentrationen an Spitzmaulnashörnern in Kenia, und Löwen ruhen oft in den Büschen entlang der Straße, sodass sie aus dem Auto heraus gut zu sehen sind. Der Zaun an der Nordgrenze ist manchmal von Giraffen gesäumt, deren Köpfe über die Barriere ragen und einen direkten Blick auf die Vororte bieten.
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