Nakuru, Regionale Hauptstadt im Rift Valley, Kenia
Nakuru liegt auf 1850 Metern Höhe im Rift Valley und gehört zu den größeren Ballungsräumen Kenias. Die Stadt dehnt sich entlang mehrerer Hauptstraßen aus, die von Wohnvierteln, Schulen und Universitätsgebäuden gesäumt werden.
Die britische Kolonialverwaltung gründete den Ort 1904 als Siedlung und erhob ihn 1952 zur Gemeinde. Jahrzehnte später, 2021, erhielt er offiziell den Status einer Stadt.
Der Name leitet sich aus der Sprache der Maasai ab und bedeutet übersetzt wirbelnder Staub, ein Hinweis auf die windigen Ebenen der Hochlandregion. In der Umgebung leben heute mehrere Gemeinschaften, deren tägliches Leben die offenen Märkte und Handwerksviertel der Stadt prägt.
Die Lage im Hochland sorgt für moderate Temperaturen das ganze Jahr über, sodass leichte Jacken für die Abendstunden ratsam sind. Viele Einrichtungen befinden sich entlang der Hauptachsen, und Orientierung ist einfach, wenn man diesen folgt.
Im November 2021 wurde die Stadt von der UNESCO als Creative City für Handwerk und Volkskunst ausgezeichnet. Diese Anerkennung erfolgte nur wenige Wochen vor der offiziellen Verleihung des Stadtstatus durch die Regierung Kenias.
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