Lamu County, Verwaltungsbezirk im Südosten Kenias
Lamu County ist eine Verwaltungsregion im Südosten Kenias, die sich über etwa 6.000 Quadratkilometer erstreckt und rund 65 Inseln entlang des Indischen Ozeans umfasst. Die Küstenlinie ist etwa 130 Kilometer lang und prägt das Landschaftsbild dieser dünn besiedelten Region.
Die Region wurde ab dem 14. Jahrhundert zu einem wichtigen Handelszentrum während der Swahili-Zeit, als die Hauptstadt Lamu Town sich als Handelshafen etablierte. Diese frühe Bedeutung formte die wirtschaftliche Rolle der Region über Generationen hinweg.
Die Region ist Heimat verschiedener Gemeinschaften wie Aweer, Oromo, Somali, Suaheli und Araber, die ihre eigenen Bräuche und Lebensweisen bewahrt haben. Besucher bemerken diese Vielfalt in der lokalen Küche, der Kleidung und den täglichen Ritualen, die das Leben hier prägen.
Reisen innerhalb der Region hängen stark von Wasser- und Flugverkehr ab, da die inselbezogene Geographie andere Optionen begrenzt. Besucher sollten sich auf längere Fahrzeiten einstellen und flexible Pläne machen, wenn sie mehrere Orte erkunden möchten.
Das Gebiet ist eines der am dünnsten besiedelsten in Kenia und beherbergt mehrere traditionelle Inselsiedlungen, die ihre eigenständigen Lebensweisen bewahrt haben. Diese isolierte Lage hat dazu beigetragen, dass lokale Praktiken und Bräuche weniger durch externe Einflüsse verändert wurden.
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