Saya de Malha, Ozeanbank im Indischen Ozean, Mauritius
Saya de Malha ist eine ausgedehnte flache Unterwasserregion im Indischen Ozean mit einer Fläche von etwa 40.000 Quadratkilometern. Sie weist zwei unterschiedliche Bereiche mit Korallenriffen und reichhaltiger Meeresfauna auf.
Portugiesische Seefahrer entdeckten diese flache Region vor etwa 500 Jahren während ihrer Handelsrouten zwischen dem Kap der Guten Hoffnung und Indien. Die Benennung durch diese frühen Entdecker prägt die Region bis heute.
Die Gewässer sind seit Jahrhunderten für Fischereitraditionen wichtig, wobei lokale Gemeinschaften aus Mauritius hier ihre Fangmethoden praktizieren. Diese Wasserfläche spielt eine wesentliche Rolle in der Wirtschaft und Ernährungssicherheit der Region.
Die Region ist nur mit speziellen Schiffen zugänglich, die von Häfen in Mauritius ablegen, und es werden Genehmigungen für die Navigation benötigt. Besucher sollten sich auf die Bedingungen des offenen Ozeans vorbereiten und mit längeren Fahrtzeiten rechnen.
Wissenschaftler führten hier ein experimentelles Projekt durch, bei dem versucht wurde, eine künstliche Insel durch elektrische Strömungen zu schaffen. Das Projekt namens Autopia Saya sollte eine Forschungseinrichtung etablieren.
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