Le Camp de César, Berggipfel auf 1000 Meter Höhe, Frankreich.
Le Camp de César ist ein Bergplateau auf etwa 1000 Metern Höhe an der Grenze zwischen Ardeche und Gard, das Blicke über mehrere Täler erlaubt. Die Fläche zeigt Spuren verschiedenster Siedlungsphasen und liegt strategisch günstig zwischen mehreren wichtigen Flussrouten.
Der Ort war über mehr als tausend Jahre hinweg durchgehend besiedelt und diente als wichtiger Handelspunkt zur Kontrolle von Wegen ins Mittelmeergebiet. Die Römer erkannten seinen strategischen Wert und nutzten ihn zur Sicherung ihrer Handelsnetze.
Die Kapelle Saint-Jean de Todon prägt das Gelände mit ihrer bescheidenen Größe und markiert die letzte Besiedlungsphase, die bis ins frühe Mittelalter reichte. Besucher können hier nachvollziehen, wie religiöse Strukturen in dieser abgelegenen Region entstanden sind.
Der Ort kann auf Wanderwegen erreicht werden, aber der Aufstieg ist anspruchsvoll und erfordert gute Ausrüstung sowie Trittsicherheit. Besucher sollten früh kommen und auf wechselhaftes Bergwetter vorbereitet sein.
Archäologische Ausgrabungen an diesem Ort seit 1990 haben bedeutende Artefakte zutage gebracht, die über Jahrhunderte von Handel und Besiedlung berichten. Die Funde zeigen, dass Menschen hier trotz der isolierten Lage eng mit fernen Märkten verbunden waren.
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