Padang, Verwaltungshauptstadt in West-Sumatra, Indonesien
Padang ist die Hauptstadt der Provinz Westsumatra an der westlichen Küste der Insel und liegt dort, wo mehrere Flüsse ins Meer münden. Die Stadt erstreckt sich entlang der Küstenlinie und breitet sich bis zu den Hügeln im Landesinneren aus.
Niederländische Kaufleute gründeten 1667 eine Handelsniederlassung mit Lagerhäusern und einer Befestigung am Hafen. Im Laufe der Jahrhunderte entwickelte sich der Ort zu einem wichtigen Knotenpunkt für den Export regionaler Erzeugnisse.
Der Name der Stadt stammt von großen grasbewachsenen Ebenen, die einst zwischen den Bergen und dem Meer zu finden waren. Heute sind diese offenen Flächen größtenteils bebaut, doch der alte Name erinnert noch an die ursprüngliche Landschaft.
Der internationale Flughafen verbindet die Stadt mit anderen indonesischen Regionen und ermöglicht auch Reisen nach Malaysia und Singapur. Der Hafen bedient Frachtschiffe, die regionale Produkte wie Gewürze und Palmöl transportieren.
Zwei schwere Flutwellen trafen die Küste am Ende des 18. und im frühen 19. Jahrhundert und führten zu Änderungen in der Art und Weise, wie die Siedlungen am Meer gebaut wurden. Diese Ereignisse prägten bis heute die Vorschriften für die Bebauung küstennaher Gebiete.
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