Kerinchi, Stratovulkan in Sumatra, Indonesien
Mount Kerinci ist ein aktiver Stratovulkan im Westen von Sumatra, der sich auf 3805 Meter (12484 Fuß) erhebt und damit der höchste Gipfel der Insel ist. Der Kegel erhebt sich steil über den Regenwald des Nationalparks und trägt einen Krater, dessen Wände meist in Wolken gehüllt sind.
Niederländische Bergsteiger erreichten 1877 erstmals den Gipfel und dokumentierten die Aktivität des Vulkans. Über die Jahrhunderte hinweg haben Eruptionen die Form des Kraters verändert und Aschefelder auf den oberen Hängen hinterlassen.
Die Bewohner der umliegenden Dörfer nennen den Berg Gunung Kerinci und viele betrachten ihn als Wächter ihrer Felder und Wälder. Auf den Hängen bauen Bauern Tee und Gemüse an, während Reisende oft lokale Führer aus den Gemeinden am Fuß des Berges engagieren.
Der Aufstieg beginnt im Dorf Kersik Tuo und dauert normalerweise zwei Tage mit einer Übernachtung in einem Lager auf halber Höhe. Reisende sollten einen örtlichen Führer engagieren und warme Kleidung mitbringen, da die Temperaturen in der Nähe des Gipfels deutlich sinken.
Im Krater liegt ein kleiner See, dessen Wasser oft türkis schimmert und von steilen Felswänden umgeben ist. Der umgebende Nationalpark beherbergt Sumatra-Tiger, die gelegentlich Spuren in der Nähe der Wanderwege hinterlassen.
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