Koto Baru Grand Mosque, Moschee in Indonesien
Koto Baru Grand Mosque, auch Masjid Raya Koto Baru genannt, ist ein einstöckiges Gebäude mit charakteristischen Minangkabau-Merkmalen: abgestuftes Dach, vier spitz zulaufende Giebeldächer und ein zentrales Mustaka-Ornament auf dem Dach. Das Bauwerk kombiniert traditionelle lokale Architektur mit islamischem Design und steht auf erhöhtem Gelände mit sichtbarer Präsenz von der Ferne.
Die Moschee wurde 1922 erbaut und 1933 fertiggestellt, nachdem ein Erdbeben der Stärke 7,6 im Jahr 1926 erhebliche Schäden verursacht hatte. Nach dem Beben konsultierten die Einwohner japanische Architekten, die bestätigten, dass das Gebäude sicher weitergenutzt werden konnte.
Die Moschee trägt den ursprünglichen Namen Masjid Batu Koto Baru und ist eng mit den vier lokalen Stämmen verbunden: Malayu, Kampai, Panai und Tigo Lareh. Die vier charakteristischen Spitzdächer auf dem Dach symbolisieren diese Gemeinschaften und zeigen, wie lokale Traditionen mit dem islamischen Glauben verflochten sind.
Das Gebäude ist leicht zu Fuß erreichbar und befindet sich auf erhöhtem Gelände mit freiem Zugang zum Gelände. Besucher sollten das Innere mit Respekt betreten, die Schuhe ausziehen und bescheidene Kleidung tragen, da es ein aktiver Gebetsort ist.
Die Architektur trägt ein zentrales Mustaka-Ornament, das symbolisiert, dass die vier lokalen Könige trotz unterschiedlicher Stämme einem Gott dienen. Dieses detaillierte Design findet sich auch in der ähnlich konstruierten Masjid Rao Rao im benachbarten Tanah Datar-Distrikt.
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