Fort van der Capellen, Niederländisches Kolonialfort in Batusangkar, Indonesien
Fort van der Capellen ist ein kleines niederländisches Fort auf der höchsten Erhebung von Batusangkar, etwa 500 Meter vom Stadtzentrum entfernt. Seine Mauer ist 75 Zentimeter dick und 4 Meter hoch, und ein trockener Graben umgab einst das Gebäude. Das Dach aus Tonziegeln wurde 1974 durch Wellblech ersetzt.
Oberst Raff rückte 1821 in das Tanah Datar ein, nachdem Adat-Häuptlinge die damals in Padang sitzenden Niederländer um Hilfe gegen die Padri-Bewegung gebeten hatten. Die Niederländer errichteten das Fort auf der höchsten Stelle Batusangkars, rund 500 Meter vom Stadtzentrum entfernt, und vollendeten es 1824. Es erhielt seinen Namen nach Generalgouverneur Godert van der Capellen. Die niederländische Herrschaft endete, als Japan im Zweiten Weltkrieg Westsumatra einnahm.
Das Fort gab der Stadt ihren Namen: Batusangkar hieß lange Fort van der Capellen, nach Generalgouverneur Godert van der Capellen. Die 75 cm dicken und 4 m hohen Mauern stammen von niederländischen Militäringenieuren; der Graben um das Gebäude wurde 1986 verfüllt. Die Anlage ist ein geschütztes Kulturgut (benda cagar budaya) des Regierungsbezirks Tanah Datar.
Die Festung liegt auf der höchsten Erhebung Batusangkars, rund 500 Meter vom Stadtzentrum entfernt, der Zugang führt bergauf. Der Graben beidseits des Gebäudes wurde 1986 verfüllt und eingeebnet; seit dem Umzug der Polizeidirektion von Tanah Datar nach Pagaruyung im Jahr 2001 steht die Anlage leer. Ab 2008 ließ die Denkmalbehörde Teile restaurieren.
Das Fort beherbergte ab 1955 die PTPG Batusangkar, die Lehrerbildungsanstalt, aus der die Staatliche Universität Padang hervorging, bis zu deren Umzug nach Bukit Gombak; Mohammad Yamin weihte diese Nutzung ein. Danach diente das Gebäude als Militärhauptquartier und von 1960 bis 2001 als Polizeikommando von Tanah Datar.
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