Payakumbuh, Verwaltungszentrum in West-Sumatra, Indonesien.
Payakumbuh ist die zweitgrößte Stadt in der Provinz Westsumatera und liegt auf etwa 520 Metern Höhe. Die Siedlung erstreckt sich über ein Tal zwischen dem Berg Singgalang und dem Berg Malintang.
Die Stadt wurde unter niederländischer Kolonialherrschaft entwickelt, wobei 1840 eine Steinbrücke namens Jembatan Ratapan Ibu gebaut wurde. Diese Brücke verband Nagari Aie Tabik mit dem Stadtzentrum und ist ein Überrest aus dieser Zeit.
Die Stadt bewahrt Randai-Aufführungen, eine traditionelle Minangkabau-Kunstform, die Kampfkunst, Tanz und Musik miteinander verbindet. Diese Performances nutzen Talempong- und Saluang-Instrumente und sind bei lokalen Festen und Feiern lebendig präsent.
Die Stadt ist über Straßennetzwerke mit Padang und Pekanbhu verbunden und bietet lokale Transportmöglichkeiten. Das Sago-Transitsystem und traditionelle Pferdekarren (Bendi) sind die Hauptverkehrsmittel für die Fortbewegung innerhalb der Stadt.
Die Stadt ist bekannt für ihre lokalen Rennveranstaltungen mit fliegenden Enten, die bei Anwohnern beliebt sind. Auch die regionalen Süßigkeiten wie Batiah-Reiskekse, Gelamai-Kokosnusssnacks und das berühmte Rendang-Gericht werden hier hergestellt und genossen.
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