Fremantle, Hafensiedlung an der Mündung des Swan River, Westaustralien.
Fremantle ist eine Hafenstadt an der Mündung des Swan River in Westaustralien. Die Anlagen umfassen einen tiefen Binnenhafen und ausgedehnte Containerterminals am Indischen Ozean.
Britische Siedler gründeten die Hafenstadt 1829 als strategischen Stützpunkt an der Westküste des Kontinents. Im Zweiten Weltkrieg wurde der Ort zur wichtigsten U-Boot-Basis der südlichen Hemisphäre und beherbergte Schiffe mehrerer alliierter Nationen.
Der Name ehrt Charles Fremantle, der 1829 an Land ging und die westlichen Küstengebiete für die Krone in Besitz nahm. Heute spazieren Besucher durch Straßen mit Kalksteingebäuden aus dem 19. Jahrhundert, wo Cafés und Galerien die alten Lagerhallen füllen.
Die meisten Hafenbereiche liegen außerhalb der öffentlichen Zugangszonen, doch Fußgänger können entlang der Kais in der Innenstadt spazieren. Von dort aus sieht man Container- und Frachtschiffe, die am Horizont ein- und ausfahren.
Eisenbahnlinien verbinden den Hafen direkt mit den Getreideanbaugebieten im Landesinneren und ermöglichen den schnellen Transport von Wolle und gekühlten Gütern. Diese Verbindungen erleichtern den Export landwirtschaftlicher Erzeugnisse aus den weit entfernten Regionen Westaustraliens.
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