Tjuntjuntjara, Indigene Siedlung in der Großen Victoria-Wüste, Westaustralien.
Tjuntjuntjara ist eine Gemeinschaft im südlichen Teil der Großen Viktoriawoeste, etwa 560 Kilometer nordöstlich von Kalgoorlie gelegen. Die Siedlung besteht aus Wohnhäusern, Werkstätten für Kunsthandwerk und Gemeinschaftseinrichtungen, die sich über das trockene, sandige Gelände verteilen.
Die Siedlung wurde 1988 gegründet, nachdem eine Wasserbohrstelle erschlossen wurde, um den Spinifex-Menschen ein neues Zuhause zu geben. Diese Ansiedlung folgte der Vertreibung der Gemeinschaft durch britische Kernwaffentests in Maralinga in den 1950er Jahren.
Die Spinifex-Künstler schaffen hier traditionelle Werke, die das tägliche Leben der Gemeinschaft widerspiegeln. Ihre Arbeiten erzählen Geschichten über das Land und zeigen, wie die Bewohner ihre Verbindung zur Wüste bewahren.
Um die Gemeinschaft zu besuchen, ist eine Genehmigung erforderlich, die über die Pila Nguru Aboriginal Corporation beantragt werden kann. Die Versorgung erfolgt über Lieferungen von Ceduna, daher sollten Besucher ihre Ankunft im Voraus planen.
Die Bewohner sprechen Pitjantjatjara und nennen sich selbst Pilanguṟu, was Menschen aus den Sandhügeln bedeutet. Dieser Name bezieht sich auf ihre historische Verbindung zu bestimmten Landschaften und Gebieten der Region.
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