Camballin Irrigation Scheme, Landwirtschaftliches Bewässerungssystem in Westaustralien
Das Camballin Irrigation Scheme ist ein Bewässerungsprojekt in Westaustralien, das einen Flussdeich, den Seventeen Mile Damm, Pumpenstationen und ausgedehnte Bewässerungskanäle umfasst. Das System war mit Getreidespeichern am Broome Jetty und Wassermanagementanlagen ausgestattet und nutzte einen 17 Kilometer langen Deichwall zum Hochwasserschutz.
Das Projekt wurde in den 1950er Jahren von der Public Works Department von Westaustralien gegründet und war ein bedeutendes Infrastrukturvorhaben. Es wurde 1983 aufgrund von Hochwasserproblemen geschlossen, die sich auf die Betriebsfähigkeit auswirkten.
Das Projekt führte Reisanbau in die Region ein und ermöglichte Versuche mit anderen Feldfrüchten wie Sorghum, Hafer und Baumwolle. Diese neuen Anbaumethoden veränderten die landwirtschaftliche Tätigkeit in der Gegend grundlegend.
Das Gelände liegt in der Kimberley-Region und ist am besten zugänglich während der Trockenzeit, wenn die Straßen stabiler sind. Besucher sollten beachten, dass sich die meisten Reste an abgelegenen Standorten befinden und die Erkundung eine gute Planung erfordert.
Das Projekt verband den Fitzroy River Barrage mit einem großflächigen Netzwerk von Bewässerungskanälen in der Kimberley-Region. Diese integrierte Wasserbewirtschaftung war für die Zeit innovativ und versuchte, die natürlichen Flusszyklen zur Landwirtschaft zu nutzen.
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