MacDonnell Ranges, Gebirgskette im Northern Territory, Australien.
Die MacDonnell Ranges sind eine Bergkette in Zentralaustralien, die sich über hunderte Kilometer erstreckt und rote Quarzitklippen aufweist. Die höchsten Punkte erreichen über tausend Meter, während tiefe Schluchten und Seen die Landschaft prägen.
Die Gebirgskette wurde 1860 erstmals von John McDouall Stuart erforscht, der sie nach Richard MacDonnell benannte, dem damaligen Gouverneur von Südaustralien. Die Formationen entstanden vor Hunderten Millionen Jahren durch geologische Prozesse, die bis heute in den gefalteten Schichten sichtbar sind.
Die Gebirgskette birgt zahlreiche heilige Stätten und Felsmalereien, die seit Jahrtausenden einen zentralen Platz im Leben der Aborigines einnehmen. Besucher können diese Orte auf Wanderungen entdecken und erfahren, welche Bedeutung sie für die ursprünglichen Bewohner haben.
Die Gegend ist am besten zu Fuß zu erkunden, wobei mehrere Wanderwege und Campingplätze überall im Gebirge verteilt sind. Der längste Wanderweg erstreckt sich über mehr als 200 Kilometer und ermöglicht mehrtägige Trekking-Abenteuer durch verschiedene Landschaften.
Die gefalteten Schichten offenbaren Jahrmillionen alte geologische Prozesse, die sichtbar in den verwinkelten und verdrehten Gesteinsformationen zum Ausdruck kommen. Diese komplexen Strukturen zeigen, wie intensive tektonische Kräfte die ursprünglich flachen Ablagerungen verändert haben.
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