National Gallery of Indonesia, Kunstzentrum in Gambir, Indonesien
Die Nationalgalerie Indonesiens ist eine staatliche Institution für bildende Kunst in der Jalan Medan Merdeka Timur Nr. 14 in Zentral-Jakarta, bestehend aus mehreren Gebäuden um einen Hof. Ihr Hauptbau, Gedung A, ist ein koloniales Wohnhaus aus dem Jahr 1817, das G.C. Van Rijk aus Materialien der Ruine von Kasteel Batavia errichten ließ; daneben steht Gedung B, ein ehemaliges Lyzeum von 1902. Die Säle zeigen über 1800 Gemälde, Skulpturen, Fotografien und Grafiken indonesischer und ausländischer Künstler.
Gebäude A wurde 1817 von G.C. Van Rijk als Indisches Wohnhaus errichtet, wobei Materialien aus den Überresten des Kasteel Batavia verwendet wurden. 1900 wurde es Teil der Schule Carpentier Alting Stichting, und das Wohnhaus diente fortan als Mädchenwohnheim. Nach der Schließung der Schule 1961 wurde das Gebäude mehrfach umgenutzt, bevor es am 8. Mai 1999 als Nationalgalerie Indonesiens eingeweiht wurde.
Die Galerie zeigt Werke indonesischer Künstler wie Raden Saleh und Affandi, die das Selbstverständnis des Landes durch Malerei und Skulptur geprägt haben. Diese Arbeiten stehen neben internationalen Kunstobjekten und ermöglichen es Besuchern, die künstlerische Identität Indonesiens zu erkunden.
Besucher können sich vor Ort für eine gewünschte Ankunftszeit zwischen 09:00 und 18:00 Uhr WIB registrieren; nur die Ausstellungsräume erfordern ein Ticket, der Zutritt zum Galeriegelände ist frei. Die Galerie befindet sich in der Jalan Medan Merdeka Timur Nr. 14 in Zentral-Jakarta, nahe Gambir.
Das Hauptgebäude, Gedung A, wurde 1817 als Indisches Wohnhaus für G.C. Van Rijk errichtet, mit Baumaterial aus den Resten des Kasteel Batavia. Nach 1965 beherbergte es das Jugend- und Studentenkommando KAPPI, diente dann als Hauptquartier der Infanteriebrigade Jayasakti und ging 1981 an das Bildungsministerium zurück.
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