Gunung Guntur, Stratovulkan in Garut, Indonesien.
Der Gunung Guntur ist ein aktiver Schichtvulkan in Tarogong Kaler, Regierungsbezirk Garut, Westjava, und erreicht 2.249 Meter. Er ist kein einzelner Kegel: Mehrere alte Eruptionskegel liegen in seinem Zentrum, mit der Gandapura-Caldera im Osten und der Pangkalan-Caldera im Westen. Die Hänge reichen von 2 bis 75 Grad; der obere Berg ist sandig und grasbewachsen, mit Kiefern und Cantigi.
Der Gunung Guntur war in den 1800er-Jahren einer der aktivsten Vulkane Javas. Thomas Horsfield beschrieb feinen schwarzen Sand, der in der Nacht vom 6. auf den 7. April 1803 über Batavia fiel, und der Bataviasche Courant meldete einen Ausbruch in der Nacht des 21. Oktober 1818. Weitere folgten am 14. Juni 1825 mit erheblichen Schäden, am 14. November 1841 sowie am 4. Januar und 26. November 1843. Seither hat die Aktivität abgenommen.
Der Name stammt aus dem Sundanesischen und bedeutet Donner, was die Bewohner der Region bis heute verwenden. Besucher hören diesen Namen häufig in den umliegenden Dörfern, wo er die Verbindung zwischen Berg und lokalem Alltag widerspiegelt.
Wanderer erreichen den Vulkan über zwei Hauptwege: von der Stadt Cipanas mit ihren heißen Quellen oder von Tanjung Karya nahe dem geothermischen Gebiet Kamojang. Der Aufstieg erfordert festes Schuhwerk und ausreichend Wasser, da der Weg durch offenes Gelände mit wenig Schatten führt.
Der Name Guntur bedeutet auf Sundanesisch „Donner“. Der Gipfel birgt eine große, tiefe Caldera aus früheren Eruptionen; auf dem sandigen Boden wachsen nur wenige Cantigi-Sträucher, Kiefern stehen tiefer. Seit etwa 2013 steigt die Zahl der Bergsteiger, und an den Aufstiegsposten stehen Warungs.
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