Gunung Cikuray, Stratovulkan in West-Java, Indonesien.
Der Gunung Cikuray erhebt sich bis auf 2.821 Meter Höhe und gehört damit zu den markantesten Erhebungen im Parahyangan-Hochland in Westjava. Der Gipfel bietet weite Ausblicke über die umliegenden Vulkanketten und landwirtschaftlich genutzten Täler der Region.
Der Vulkan brach zuletzt 1888 aus, was ein wichtiges geologisches Ereignis in der späten Kolonialzeit markierte. Seither verhält sich der Berg ruhig und zieht hauptsächlich Wanderer an.
Die lokalen Gemeinschaften an den Hängen pflegen traditionelle Praktiken, während alte Manuskripte ihn als Meditationszentrum Gunung Larang Srimanganti bezeichnen.
Die Nordostroute ab dem Cilawu-Ausgangspunkt führt über einen anspruchsvollen Aufstieg von 1.300 Höhenmetern durch trockene Schlammpfade und freiliegende Baumwurzeln. Ausreichend Trinkwasser und robustes Schuhwerk sind für diese Wanderung unerlässlich.
Die Osthänge leiten Wasser in den Ciwulan ab, der in den Indischen Ozean mündet, während die Westhänge den Cimanuk speisen. Diese Wasserscheide macht den Berg zu einem wichtigen hydrologischen Knotenpunkt für die umliegenden Gemeinden.
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