Papandayan, Aktiver Vulkan in West-Java, Indonesien.
Gunung Papandayan ist ein aktiver Stratovulkan in der Nähe von Garut in der indonesischen Provinz Westjava, der sich auf 2665 Meter (8743 Fuß) Höhe erhebt. Sein Gipfelbereich umfasst mehrere nebeneinander liegende Krater, aus denen ständig Dampf aufsteigt, sowie Fumarolen, die Schwefelgase ausstoßen und eine gelblich verkrustete Landschaft erzeugen.
Eine große Eruption im späten 18. Jahrhundert zerstörte Dutzende Dörfer am Fuß des Berges und veränderte die Form des Gipfelbereichs durch neue Krateröffnungen. Weitere seismische Ereignisse im 20. Jahrhundert führten zu dauerhaften Überwachungsmaßnahmen durch indonesische Behörden.
Der Name leitet sich vom javanischen Wort für Schmiede ab und verweist auf die historische Bedeutung der vulkanischen Aktivität für die lokale Mythologie. Heute nutzen Wanderer die Wege durch das geothermische Gebiet und beobachten, wie Schwefelarbeiter in traditioneller Weise Material aus den Kratern sammeln.
Die asphaltierten Zufahrtsstraßen führen bis in die Nähe der geothermischen Zonen, und gut markierte Pfade ermöglichen kurze Wanderungen durch das vulkanische Gelände. Besucher sollten robustes Schuhwerk tragen und auf rutschige Abschnitte in der Nähe der Dampfschlote achten, wo der Boden feucht und warm ist.
Einige Fumarolen produzieren dichte weiße Dampfschwaden, die je nach Windrichtung plötzlich die Sicht versperren und sich dann ebenso schnell wieder verziehen. Unweit der Hauptkrater liegt ein Bereich mit toter Vegetation, wo die sauren Gase das Wachstum komplett verhindert haben und eine gespenstische Szene bilden.
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