Djuanda Forest Park, Städtischer Waldpark in Bandung, Indonesien.
Djuanda Forest Park ist ein Waldgebiet mit 590 Hektar Fläche im Norden von Bandung, das Kiefernwälder, tropischen Sekundärwald und ein gewundenes Flusstal umfasst. Der Wald liegt an den Hängen eines Vulkans und bietet Wanderwege, die durch verschiedene Vegetationszonen führen.
Der Wald wurde 1985 als öffentlicher Park eingerichtet und nach Raden Djuanda Kartawidjaja benannt, dem letzten Premierminister Indonesiens vor der Unabhängigkeit. Ein kleines Museum im Park dokumentiert sein Leben und seine politische Arbeit.
Die 1918 von den Niederländern errichteten Höhlen dienten als Militärbasis, Gefängnis, Waffenlager und Kommunikationszentrum.
Man erreicht das Gebiet über zwei Eingänge in Maribaya oder Dago, wobei der Eintritt für internationale Besucher 50.000 Rupiah und für Einheimische 12.000 Rupiah kostet. Die Wege sind uneben und erfordern gutes Schuhwerk, besonders in der Regenzeit von November bis März.
Zwei alte Tunnelsysteme durchziehen den Wald: Gua Belanda aus der niederländischen Kolonialzeit von 1918 und Gua Jepang aus der japanischen Besatzungszeit. Die Tunnel dienten als militärische Anlagen, Gefängnis und Waffenlager und sind heute für Besucher geöffnet.
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