Borobudur Tempelkomplex, Buddhistische Tempelanlage in Zentral-Java, Indonesien.
Der Borobudur-Tempel ist ein großer religiöser Komplex in Zentraljava mit neun aufsteigenden Ebenen, die mit Reliefplatten und Buddha-Statuen bedeckt sind. Der Aufbau folgt einer zielgerichteten Struktur, bei der jede Ebene unterschiedliche spirituelle Konzepte durch bildliche Darstellungen vermittelt.
Die Anlage wurde zwischen dem 8. und 9. Jahrhundert während der Herrschaft der Shailendra-Dynastie errichtet und verschwand später unter vulkanischer Asche. Sie wurde erst Anfang des 19. Jahrhunderts wiederentdeckt und wieder dem Bewusstsein der Welt zugänglich gemacht.
Pilger folgen einem durchdachten Weg durch die drei Hauptebenen des Tempels, der den Aufstieg vom Alltäglichen zur geistigen Erleuchtung darstellt. Diese Abfolge durchzuschreiten ist für viele ein wichtiger Moment des persönlichen Nachdenkens und der Verbindung zu ihrer Glaubenspraxis.
Besucher sollten festes Schuhwerk tragen und viel Wasser mitbringen, da die Wege steil sind und die Sonne sehr intensiv sein kann. Der beste Besuch erfolgt in den frühen Morgenstunden, wenn die Temperaturen angenehmer sind und der Ort noch nicht überlaufen ist.
Die gesamte Struktur wurde aus über zwei Millionen Kubikmetern vulkanischem Gestein ohne Bindemittel zusammengefügt, wobei die Steine allein durch ihre Positionierung zusammenhielten. Diese Bauweise war technisch anspruchsvoll und zeigt die Fähigkeiten der damaligen Handwerker.
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