Fort van den Bosch, Niederländische Kolonialfestung in Pelem, Indonesien
Fort van den Bosch ist eine niederländische Kolonialfestung in Pelem, die 165 Meter lang und 80 Meter breit ist und sich auf 15 Hektaren an der Mündung der Flüsse Bengawan Solo und Madiun erstreckt. Die Anlage beherbergt verschiedene Gebäude und Ausstellungen mit Artefakten aus der indonesischen Unabhängigkeitsbewegung.
Die niederländische Armee erbaute die Festung 1845, um 250 Soldaten zu beherbergen und Handelsrouten zu überwachen. Der Bau folgte der niederländischen Eroberung von Ngawi im Jahr 1825 und sollte die Kontrolle über die Region sichern.
Die Festung erhielt ihren lokalen Namen Benteng Pendem wegen ihrer versenkten Bauweise, die das Bauwerk unter das umgebende Bodenniveau absenkte.
Das Fort liegt etwa 1,5 Kilometer nordöstlich des Rathauses von Ngawi und ist von Grünflächen und Wasserstraßen umgeben. Besucher sollten bequeme Schuhe mitbringen, da der Gelände uneben ist und es bei Regen rutschig werden kann.
Innerhalb der Festungsmauern befindet sich das Grab von Kyai Haji Muhammad Nursalim, einem Widerstandskämpfer gegen die niederländischen Kolonialstreitkräfte. Diese Grabstätte erinnert an die lokale Opposition gegen die koloniale Herrschaft.
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