Kabupaten Lamandau, Verwaltungsregion in Zentral-Kalimantan, Indonesien
Lamandau ist ein Bezirk in Zentralkalimantan mit acht Distrikten, die sich über ein großes Gebiet verteilen und von Sumpflandschaften sowie mehreren Flussläufen geprägt sind. Die Landschaft wird durch niedrige, feuchte Ebenen charakterisiert, die von verschiedenen Wasserstraßen durchzogen werden.
Das Gebiet war bis zum frühen 20. Jahrhundert Teil des Kotawaringin-Königreichs, bevor es 2002 zur unabhängigen Bezirksverwaltung wurde. Diese Umwandlung markierte einen wichtigen Wendepunkt in der lokalen Selbstbestimmung und Verwaltungsstruktur.
Die Gegend ist von verschiedenen Völkergruppen geprägt, darunter Dayak, Javanen, Banjar und Bugis, die jeweils ihre eigenen Bräuche und Traditionen bewahren. Sie können diese kulturelle Vielfalt in den lokalen Festen, Handwerkstechniken und der Architektur der Siedlungen erleben.
Die beste Zeit zum Erkunden ist während der trockeneren Monate, wenn Wege und Flussübergänge leichter zu begehen sind. Die meisten Reisenden nutzen Boote als Hauptverkehrsmittel, um zwischen den Distrikten und Siedlungen zu navigieren.
Die Hauptstadt Nanga Bulik liegt auf 303 Metern Höhe und empfängt jährlich große Mengen Niederschlag, was die Region zu einem der feuchteren Orte der Insel macht. Diese intensive Niederschlagsmenge prägt das gesamte Ökosystem und die Lebensweise der dort lebenden Menschen.
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