Kapuas, Hauptwasserstraße in West-Kalimantan, Indonesien
Der Kapuas-Fluss ist der Hauptwasserweg in Westkalimantan und verläuft über mehr als 1.100 Kilometer von der Muller-Bergkette durch die Provinz. Sein Flussdelta bildet sich in der Nähe von Pontianak und prägt die ganze Landschaft der Region.
Der Fluss dient seit alter Zeit als wichtige Handelsroute und verbindet Gemeinschaften im Inneren mit Küstensiedlungen miteinander. Die Schiffbarkeit seiner Kanäle hat die Entwicklung der Region über Jahrhunderte geprägt.
Entlang des Flusses leben indigene Dayak-Gemeinschaften in traditionellen Pfahlhäusern aus Holz, die durch erhöhte Stege miteinander verbunden sind. Diese Bauweise ist perfekt an das Leben am Wasser angepasst und prägt das Bild der Flusslandschaft bis heute.
Bootsdienste fahren regelmäßig zwischen Pontianak und Putussibau und ermöglichen Fahrten auf dem Fluss. Die Bedingungen für die Schifffahrt hängen von der Jahreszeit und dem Wasserpegel ab, daher sollte man sich vorher informieren.
Die Tayan-Brücke, die 2016 fertiggestellt wurde, ist eine der längsten Brückenstrukturen der Region und überquert den Fluss auf beeindruckende Weise. Sie verbindet vorher isolierte Gebiete und hat dadurch die Art verändert, wie Menschen die Gegend bereisen.
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