Meru Betiri National Park, Nationalpark in Ost-Java, Indonesien
Meru Betiri ist ein Nationalpark in Jember und Banyuwangi in Ost-Java, Indonesien, der sich über 52.626 Hektar erstreckt und tropischen Regenwald, Mangrovenwälder, Küstenwälder, Sümpfe und Riffe umfasst. Die Höhenlage erreicht an manchen Stellen 536 Meter, wobei die Landschaft von sanften Hügeln bis zu dichten Wäldern wechselt.
Der Wald wurde 1931 von den niederländischen Kolonialbehörden unter Schutz gestellt, als die Verwaltung die Bedeutung dieses Gebiets für seltene Tierarten erkannte. In den 1970er Jahren folgte die Ausweisung als Wildreservat, und 1997 erhielt das Gebiet seinen heutigen Status als Nationalpark.
Entlang der südlichen Grenze wachsen traditionelle Anbauflächen direkt an den Waldrand heran, wo man oft Menschen bei der Ernte von Pilzen oder beim Schneiden von Bananenstauden beobachten kann. Diese Dorfgemeinschaften pflegen einen langsamen Lebensrhythmus, der sich nach den Regenzeiten und den natürlichen Zyklen des Waldes richtet.
Besucher erreichen das Gelände über Straßen aus Banyuwangi oder Jember, wobei für die letzten Abschnitte ein Geländewagen notwendig ist. Der Eintritt kostet einheimische Gäste zwischen 5.000 und 7.500 Rupiah, während ausländische Reisende einen höheren Tarif zahlen.
An der Küste bei Sukamade legen Meeresschildkröten ihre Eier in den Sand, und während der Brutzeit kann man nachts oft beobachten, wie sie den Strand hinaufkriechen. Etwa 500 Pflanzenarten wachsen hier, die von Einheimischen traditionell als Heilmittel verwendet werden.
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