Singaraja, Stadt im Norden der Insel Bali
Singaraja ist eine Hafenstadt an der Nordküste Balis mit Baumreihen, kleinen Häusern und lebhaften Märkten, wo Pferdekutschen und Motorräder die Straßen durchfahren. Die Architektur mischt alte europäische Kolonialgebäude mit lokalen Strukturen und schafft ein Erscheinungsbild, das eher an Java erinnert als an südliche Baligebiete.
Singaraja wurde 1604 gegründet, als ein lokaler Herrscher namens Raja Panji Sakti einen Palast errichtete und der Stadt ihren Namen gab, was Löwenkönig bedeutet. Die Niederländer übernahmen 1849 die Kontrolle nach einem harten Kampf, und bis zum späten 19. Jahrhundert wurde die Stadt ein wichtiges Handels- und Verwaltungszentrum.
Singaraja trägt seinen Namen nach dem Löwenkönig und zeigt die kulturelle Vielfalt seiner Geschichte. Im Stadtzentrum finden sich ein großer hinduistischer Tempel, eine chinesische Pagode mit wertvollen Vasen und ein chinesischer Friedhof, die zusammen das Erbe verschiedener Bevölkerungsgruppen widerspiegeln, die über Jahrhunderte hierherkamen.
Der beste Zugang zu Singaraja erfolgt mit dem Auto über drei Strecken von Südbali aus, wobei die Fahrt einige Stunden dauert und Sie durch verschiedene Landschaften wie Vulkanwälder und Reisfelder fahren. Vor Ort können Sie kleine Busse, Motorräder und Autos mieten, um die Stadt und die nahe gelegenen Bereiche wie Wasserfälle und Dörfer zu erkunden.
In Gedong Kirtya, einer stillen Bibliothek, werden alte Bücher auf Palmblättern, sogenannte Lontar, aufbewahrt, die Geschichten, Mythen und religiöse Überzeugungen berichten. Viele Einheimische fürchten sich, diesen Ort zu betreten, weil sie glauben, dass Geister die wertvollen Manuskripte schützen.
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