Makassar, Handelshafen in Südsulawesi, Indonesien.
Makassar liegt an der südwestlichen Halbinsel von Sulawesi und ist eine Hafenstadt mit breiten Küstenstraßen, Märkten und Wohnvierteln, die bis ins Hinterland reichen. Die Stadt zieht sich über mehrere Kilometer entlang des Meeres und ist von tropischer Vegetation mit Palmen und Reisfeldern umgeben.
Europäische Händler erreichten den Hafen im frühen 16. Jahrhundert und fanden dort einen Knotenpunkt für Gewürze und Güter aus ganz Südostasien. Später errichteten die Niederländer ein Fort, um den Handel zu kontrollieren, und die Stadt wurde ein zentraler Stützpunkt in der Region.
Der Name der Stadt leitet sich vom Volk der Makassaren ab, das hier seit Jahrhunderten lebt und die Region prägt. Entlang der Küste und in den Wohnvierteln begegnet man täglich dem Bugis-Dialekt und sieht traditionelle Pinisi-Boote, die noch heute für Handel und Fischfang genutzt werden.
Die Gegend um den alten Hafen und die Uferpromenade lässt sich gut zu Fuß erkunden, während die Außenbezirke eher mit dem Motorradtaxi oder Auto erreichbar sind. Am Morgen sind die Märkte am belebtesten, und die Hitze nimmt erst am späten Nachmittag wieder ab.
In den Seitenstraßen des Zentrums gibt es kleine Werkstätten, wo Handwerker Bugis-Boote nach alten Methoden reparieren und teils noch ohne moderne Maschinen arbeiten. Wer am frühen Morgen zum Hafen kommt, sieht die Fischer beim Entladen der nächtlichen Fänge und kann frischen Fisch direkt an den Booten kaufen.
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