Floressee, Meerespassage zwischen Sulawesi und den Kleinen Sundainseln, Indonesien
Das Flores-Meer ist eine Meerenge zwischen Sulawesi und den Kleinen Sundainseln mit einer Fläche von etwa 240.000 Quadratkilometern. Im südlichen Becken erreicht es Tiefen von über 5.000 Metern, während westliche Bereiche flacher sind.
Das Flores-Meer wurde von der Internationalen Hydrographischen Organisation als wesentlicher Teil des Ostindischen Archipels klassifiziert. Diese Einteilung legte die Grenzen für die Kartierung der indonesischen Meere fest.
Die Fischergemeinden rund um das Meer nutzen traditionelle Boote und Methoden, um ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Diese Praktiken prägen das alltägliche Leben der Menschen in den umliegenden Dörfern.
Die Meeresströmungen folgen einem jahreszeitlichen Muster und wechseln zwischen südwestlicher Richtung in den Wintermonaten und nordöstlicher im Sommer. Besucher sollten sich dieser Strömungsmuster bewusst sein, wenn sie Aktivitäten auf dem Wasser planen.
Die Meeresfläche beherbergt unterseeische Berge, die von Korallenatollen gekrönt werden und aus einer westlichen Plattform mit durchschnittlich 500 Metern Tiefe aufragen. Diese untermeerische Topographie schafft einzigartige Lebensräume für spezialisierte Meeresorganismen.
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