Banjarmasin, Hafenstadt in Süd-Kalimantan, Indonesien.
Banjarmasin liegt im Delta zweier Flüsse, die sich im südlichen Kalimantan treffen und durch weite Teile der Stadt fließen. Viele Häuser stehen auf Pfählen über dem Wasser, und hölzerne Stege verbinden Wohnviertel mit dem Festland.
Die Stadt entstand 1526 als Hauptstadt eines Sultanats und blieb Jahrhunderte lang unabhängig. Im 19. Jahrhundert übernahmen die Niederländer die Kontrolle und integrierten die Region in ihre Kolonie.
Die Banjar sprechen einen eigenen malaiischen Dialekt und nutzen den Fluss täglich für Handel und Transport. Fliegende Händler verkaufen morgens frische Früchte vom Boot aus, während Nachbarn sich über das Wasser hinweg unterhalten.
Boote sind oft der schnellste Weg, um zwischen verschiedenen Stadtteilen zu wechseln, besonders morgens und abends. Die Hitze ist tagsüber stark, daher planen viele Besucher Ausflüge auf dem Wasser für die frühen oder späten Stunden.
Der Flussmarkt beginnt vor Sonnenaufgang, wenn Hunderte von Booten zusammenkommen und Waren direkt auf dem Wasser tauschen. Manche Händler haben ihre Boote seit Generationen in derselben Familie und kennen jeden Stammkunden beim Namen.
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