Jami Mos, Islamische Gebetsstätte in Banjarmasin, Indonesien.
Die Jami-Moschee von Banjarmasin ist ein Gebetshaus in Kuin Utara, einem Stadtviertel von Banjarmasin in der Provinz Südkalimantan, Indonesien. Das Gebäude hat ein dreistufiges Dach und steht auf Holzpfeilern, die für die traditionelle Architektur der Region typisch sind.
Die Moschee wurde 1526 unter der Herrschaft von Sultan Suriansyah errichtet, dem ersten Herrscher der Banjar-Dynastie, der zum Islam konvertierte. Sie markiert den Beginn der Verbreitung des Islams in der Region Südkalimantan.
Die Moschee steht am Ufer des Flusses Kuin und ist für viele Besucher der Stadt der erste Anlaufpunkt zum Gebet. Die Holzpfeiler und das dreistufige Dach spiegeln einen Baustil wider, der in der Region bis heute als Erkennungsmerkmal gilt.
Die Moschee ist während der täglichen Gebetszeiten geöffnet, und Besucher sollten diese Zeiten berücksichtigen, um den Ablauf nicht zu stören. Wer das Innere besichtigen möchte, sollte bescheidene Kleidung tragen und sich am Eingang nach den Besuchsregeln erkundigen.
Obwohl das Gebäude mehrfach restauriert wurde, blieb die ursprüngliche Anordnung der Holzpfeiler erhalten, die noch aus dem 16. Jahrhundert stammt. Diese Pfeiler tragen das Dach ohne moderne Stützkonstruktionen, was für ein so altes Gebäude in dieser Region ungewöhnlich ist.
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