Koolan Island, Eisenerzbergbauinsel im Buccaneer-Archipel, Australien
Koolan Island ist eine Insel im Buccaneer Archipel vor der Küste von Westaustralien, die hauptsächlich für ihren historischen Eisenerzabbau bekannt ist. Die Insel wird von steilen Küstenklippen geprägt und erstreckt sich über eine beträchtliche Fläche.
Die Bergbautätigkeit begann 1951 unter der Leitung einer BHP-Tochtergesellschaft und dauerte über 40 Jahre an. Der Betrieb wurde 1994 geschlossen, nachdem große Mengen an hochwertigen Eisenerzvorkommen abgebaut worden waren.
Die Dambimangari, das Volk der Gegend, arbeiten seit 2006 nach einem Kooperationsabkommen mit dem Bergbauunternehmen zusammen. Dieses Vereinbarung zeigt, wie die traditionelle Bindung an das Land heute noch gelebt wird.
Die Insel ist nur per Boot oder Hubschrauber vom Festland erreichbar und liegt etwa 130 Kilometer nördlich der Stadt Derby. Besucher sollten sich auf abgelegene Bedingungen und begrenzte Infrastruktur vor Ort vorbereiten.
Das Inselbergwerk hatte eine ungewöhnliche Besonderheit: eines der langen Fluglandestellen verdoppelte sich zugleich als Golfplatz für die Arbeiter und ihre Familien. Diese kreative Nutzung des knappen Platzes zeigt, wie der Alltag in dieser isolierten Bergbaugemeinde gestaltet war.
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