Djarindjin Community, Indigene Siedlung auf der Dampier-Halbinsel, Westaustralien.
Die Djarindjin-Gemeinschaft ist eine indigene Siedlung auf der Dampier-Halbinsel, etwa 170 Kilometer nördlich von Broome in der Kimberley-Region im Nordwesten Australiens. Der Ort entwickelt sich zusammen mit der nahe gelegenen Ortschaft Lombadina und versorgt die nördliche Halbinsel mit wesentlichen Dienstleistungen wie einem Flugplatz und einer Polizeiwache.
Die Siedlung entstand in den 1910er Jahren in der Nähe einer katholischen Missionsstation, die von deutschen Pallottiner-Priestern gegründet wurde. Sie entwickelte sich aus einer früheren Gemeinschaft, die Filipinos und indigene Bewohner vereinte.
Der Ort trägt die Namen der Bardi, das Volk das traditionell diese Gegend bewohnt hat. Die örtliche Schule unterrichtet die Bardi-Sprache zusammen mit Standardfächern und hilft so, das Wissen der Gemeinschaft lebendig zu halten.
Der Ort ist am besten erreichbar über seinen kleinen Flughafen oder über die Straße von Broome aus. Besucher sollten verstehen, dass dies eine aktive Gemeinschaft mit begrenzt touristischen Einrichtungen ist und Planung sowie Rücksicht notwendig sind.
Der Ort liegt in einem Gebiet mit starker Verbindung zu mehreren Kulturen: Die philippinische Arbeitslinie und die katholischen religiösen Traditionen prägen bis heute das alltägliche Leben. Diese Mischung aus externen Einflüssen und indigener Kontinuität ist selten und erklärt, warum diese Gemeinschaft etwas Besonderes ist.
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