Ranger-Uran-Mine, Bergwerk in Australien
Die Ranger Uranium Mine ist eine Urangrube in Nordaustralien, nahe dem Kakadu-Nationalpark, etwa 230 Kilometer östlich von Darwin. Der Standort besteht aus zwei großen offenen Gruben namens Ranger 1 und Ranger 3, wo Uranium aus dem Gestein gewonnen wird, nachdem es zerkleinert und mit Chemikalien behandelt wurde.
Die Uranlagerstätte wurde 1969 bei einem Flugsurvey entdeckt, als ein Team eine starke Gammastrahlung über dem Mount Brockman registrierte. Der Bergbau begann 1980 nach erfolgter Genehmigung, und 1981 produzierte die Mine bereits Uraniumoxid für Kernkraftwerke, wobei der Standort eine der größten Uranreserven der südlichen Hemisphäre enthält.
Der Standort liegt auf traditionellem Land der Mirarr-Menschen, die seit der Gründung des Bergbaus ihre Bedenken zu Umweltschutz und Landrechten äußern. Ihre Perspektive prägt bis heute die Diskussionen über die Verantwortung des Bergbaus und die künftige Wiederherstellung des Landes.
Der Standort ist eine aktive Miene mit eingeschränktem Zugang, da die Sicherheit an erster Stelle steht und es keine freie Besichtigung für Besucher gibt. Das Gelände ist flach mit trockenem Klima und heißen Tagen, daher ist Vorsicht bei extremem Wetter erforderlich, wenn Sie die Gegend erkunden möchten.
Die Mine war mit verschiedenen Sicherheitsvorfällen konfrontiert, darunter Leckagen und Kontaminationen in nahegelegenen Feuchtgebieten, die weitreichende Debatten über Umweltschutz und Verantwortung auslösten. 2021 endete der Bergbau offiziell und die Verantwortlichen begannen mit Schließungs- und Wiederherstellungsarbeiten, um das Gelände in seinen natürlichen Zustand zurückzubringen.
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