Sorong, Hafenstadt in Südwest-Papua, Indonesien.
Sorong liegt an der Nordwestspitze der Insel Neuguinea und wird von Regenwäldern, Mangrovensümpfen und Gewässern geprägt. Die Stadt erstreckt sich über hügeliges Gelände mit zahlreichen Buchten, die direkt in die Küstenbereiche übergehen.
Die Niederländer errichteten 1906 einen Verwaltungsposten auf der Insel Doom und gründeten damit die Basis für die europäische Präsenz in der Region. Die Entdeckung von Ölvorkommen in den 1930er Jahren löste dann eine schnelle wirtschaftliche Entwicklung aus.
Der Name stammt aus der Biak-Sprache und bedeutet tiefes, welliges Meer – ein Hinweis auf die maritime Tradition der Bewohner. Die Stadt wird heute noch stark durch ihre Verbindung zum Wasser geprägt, da Fischer und Handelsschiffe das alltägliche Leben bestimmen.
Der Flughafen Domine Edward Osok verbindet die Stadt mit anderen indonesischen Zentren und ist der Haupteingang für Besucher. Fährverbindungen fahren regelmäßig zum Raja-Ampat-Archipel und zu anderen nahegelegenen Inseln ab.
Ein moderner Containerhafen, der 2021 eröffnet wurde, machte Sorong zu einem der wichtigsten Logistikzentren für Ostindonesiens Ölwirtschaft. Die Anlage bearbeitete schnell große Mengen an Waren und etablierte sich als zentrale Drehscheibe für regionale Handelsrouten.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.