Südwestpapua, Maritime Provinz auf der Doberai-Halbinsel, Indonesien.
Südwest-Papua erstreckt sich über den nördlichen Abschnitt Neuguineas und umfasst die Vogelkop-Halbinsel sowie den Raja-Ampat-Archipel mit zahlreichen Korallenriffen. Die Provinz reicht vom westlichen Ende der Insel bis hinein ins Landesinnere mit Bergen, Regenwäldern und abgelegenen Küstengebieten.
Das Gebiet wurde 1969 Teil Indonesiens und blieb lange unter der Verwaltung größerer Provinzen. 2022 erhielt es den Status einer eigenständigen Provinz nach der Trennung von West-Papua.
In der Region leben 52 verschiedene Gemeinschaften, darunter die Moi, Maybrat, Ayamaru und Aitinyo, die jeweils eigene Sprachen und Bräuche pflegen. Viele Dörfer an der Küste und auf den vorgelagerten Inseln sind noch stark vom traditionellen Fischfang und der Landwirtschaft geprägt.
Sorong dient als Hauptstadt und Verkehrsknotenpunkt mit einem internationalen Flughafen und Seehafen für Verbindungen zu anderen indonesischen Inseln. Viele Gebiete im Inneren und auf abgelegenen Inseln sind nur per Boot oder Kleinflugzeug zu erreichen und erfordern zusätzliche Planung.
In der Region Tambrauw stehen 80 Prozent der Fläche unter Naturschutz, was große zusammenhängende Waldgebiete und seltene Tierarten erhält. Unter Wasser finden sich einige der artenreichsten Korallenriffe der Welt mit mehreren hundert Fisch- und Korallenarten auf kleinem Raum.
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