Mapia, Abgelegenes Atoll in der Regentschaft Supiori, Indonesien.
Die Mapia-Inseln sind ein Atoll aus fünf Koralleninseln im Pazifischen Ozean, nördlich von Papua, Indonesien. Die beiden größeren Inseln heißen Bras und Pegun, während die drei kleineren Landmassen kaum Vegetation aufweisen und sehr flach sind.
Das Atoll war früher unter spanischer Herrschaft und wurde damals als Guedes bekannt, bevor es seinen heutigen Namen erhielt. Lange vor der europäischen Ankunft war die Gegend bereits von einer einheimischen Bevölkerung besiedelt, die eine eigene Sprache sprach.
Die Einheimischen nennen diese Inseln Piken, was so viel wie Sandinsel bedeutet und die flache, sandige Landschaft gut beschreibt, die Besucher vorfinden. Der Name spiegelt das wider, was man beim Ankommen sofort sieht: weite Sandflächen, ein niedriges Profil und das allgegenwärtige Meer ringsum.
Das Atoll ist nur per Boot erreichbar und die Verbindungen sind selten, weshalb Reisende deutlich mehr Zeit einplanen sollten als gewöhnlich. Vor Ort sind die Bedingungen sehr einfach, daher ist eine gute Vorbereitung mit eigenem Proviant und Ausrüstung unerlässlich.
Die Sprache, die früher auf diesem Atoll gesprochen wurde, starb am Ende des 20. Jahrhunderts aus, als um das Jahr 2000 nur noch eine einzige ältere Person sie beherrschte. Mit ihrem Tod verschwand die gesamte mündliche Überlieferung dieser isolierten Gemeinschaft für immer.
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