Fort Du Bus, Niederländisches Kolonialfort in der Triton-Bucht, West-Papua, Indonesien
Fort Du Bus ist eine Befestigung an der Spitze einer kleinen Bucht in Westneuguinea, die mit doppelten Palisadenwällen und mehreren Gebäuden nach niederländischem Kolonialstil angelegt wurde. Die Struktur umfasst mehrere militärische Bauten, die das Verteidigungskonzept der Niederländer in dieser Region widerspiegeln.
Die Niederländer gründeten Fort Du Bus 1828 als ihre erste europäische Siedlung in Neuguinea, um auf die britische Präsenz in der Region zu reagieren. Sie verließen die Anlage sieben Jahre später und zogen sich aus diesem Teil Papuas zurück.
Die Anlage war ein Treffpunkt zwischen niederländischen Siedlern, Küstenbewohnern und Händlern aus dem Landesinneren, die Waren wie Massoia-Rinde, aromatische Hölzer und Vogelnester austauschten. Solche Handelsaktivitäten prägen bis heute das Verständnis dafür, wie diese Region mit der Außenwelt verbunden war.
Der Ort befindet sich in der heutigen Regentschaft Kaimana in Westneuguinea und liegt an einem abgelegenen Küstenabschnitt, der von Wasser erreichbar ist. Ein Besuch erfordert gute Vorbereitung, da die Region dünn besiedelt und logistisch schwierig zugänglich ist.
Der französische Erforscher Jules Dumont d'Urville fand 1839 bei seinen Expeditionen Überreste eines Zitronenhains und eine Reihe von Kokospalmen auf dem Gelände vor. Diese Pflanzungen zeigen, dass die Siedler versuchten, ihre Lebensweise in dieses fremde Land zu bringen.
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