Manuk, Stratovulkan auf den Molukken, Indonesien.
Mount Manuk ist ein Stratovulkan in der Banda-See, der sich als kleine, abgelegene Insel aus dem Wasser erhebt und eine abgestumpfte Kegelform besitzt. Der Gipfelkrater ist aktiv und gibt regelmäßig Dampf und vulkanische Gase ab.
Mount Manuk entstand durch tektonische Aktivität in der Banda-See, einer der vulkanisch aktivsten Zonen Indonesiens. An seinen westlichen Hängen wurde früher Schwefel abgebaut, eine Tätigkeit, die längst aufgegeben wurde.
Der Name Manuk bedeutet auf Malaiisch und in mehreren lokalen Sprachen der Banda-Region einfach "Vogel", was auf die zahlreichen Seevögel hindeutet, die auf der Insel nisten. Wer die Küste umrundet, kann diese Tiere aus nächster Nähe beobachten.
Die Insel ist sehr abgelegen und nur mit dem Boot erreichbar; es empfiehlt sich, mit lokalen Bootsführern der Banda-Inseln zusammenzuarbeiten. Das Wetter in der Banda-See kann sich schnell ändern, daher ist eine flexible Reiseplanung sinnvoll.
Die westliche Flanke des Vulkans zeigt dauerhaft aktive Fumarolen, die Schwefelgase abgeben und die Felsen in auffällige Gelb- und Orangetöne färben. Dieser Anblick ist ungewöhnlich für eine so abgelegene und wenig besuchte Insel.
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