Macquarieinsel, Naturreservat auf subantarktischer Insel, Tasmanien, Australien
Macquarie Island ist eine Naturschutzgebiet auf einer subantarktischen Insel zwischen Neuseeland und der Antarktis, etwa 1500 Kilometer südöstlich von Tasmanien. Das Gelände zeigt steile Klippen an den Küsten und flache Grasebenen im Inneren, während häufiger Regen und starke Winde das Klima prägen.
Ein Robbenjäger entdeckte die Insel im Jahr 1810 und benannte sie nach dem damaligen Gouverneur von New South Wales. Die Jagd auf Robben und später auf Pinguine für deren Öl dauerte bis in die frühen 1900er Jahre, bevor die Insel unter Schutz gestellt wurde.
Die Forschungsstation dient als Basis für Langzeitbeobachtungen von Robben und Pinguinen, die in großen Kolonien entlang der Küste leben. Wissenschaftler aus verschiedenen Ländern arbeiten hier mehrere Monate am Stück und teilen sich die Einrichtungen der Station in einer abgelegenen Umgebung.
Die Anreise erfolgt nur mit genehmigten Schiffen, die mehrmals im Jahr von Hobart aus starten und mehrere Tage auf See unterwegs sind. Eine Genehmigung der tasmanischen Behörden ist erforderlich, und Landgänge sind nur unter Aufsicht und für kurze Zeiträume möglich.
Gesteine aus dem Erdmantel treten hier an die Oberfläche, ein Phänomen, das nirgendwo anders auf dem Festland zu sehen ist. Diese seltene geologische Formation entstand durch tektonische Bewegungen, die tief liegende Schichten nach oben drückten.
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