Williamstown Lighthouse, Maritimer Navigationspunkt in Point Gellibrand, Australien
Der Williamstown-Leuchtturm ist ein quadratischer Blaustein-Turm in Point Gellibrand, Williamstown, Victoria. Er wurde 1852 nach einem Entwurf von Henry Ginn errichtet, ist 17 Meter hoch und steht auf einem Gelände 22 Meter über dem Meeresspiegel. Die unteren Geschosse haben geböschtes, rustiziertes Mauerwerk mit glatten Gurtbändern, und eine gezinnte Brüstung trägt einen Mast mit einer kugelförmigen kupfernen Zeitkugel.
Die ursprüngliche Holzstruktur von 1840 wurde später durch den heutigen Blaustein-Turm ersetzt, der Schiffe bis 1987 bei der Navigation unterstützte. Die Erbauung zeigt, wie die britische Kolonialverwaltung maritime Infrastruktur an der Küste von Victoria aufbaute.
Der Name des Turms stammt von der kupfernen Zeitkugel auf seinem Mast: Jeden Nachmittag wurde sie hochgezogen und genau um ein Uhr fallen gelassen, damit Schiffe vor der Küste ihre Chronometer prüfen konnten. Um acht Uhr abends gab es ein zweites Signal durch Abdunkeln der Laterne. 1926 wurde die Kugel abgebaut und nach 1989 wieder angebracht.
Die Zeitkugel wurde 1926 abgebaut und erst wieder angebracht, nachdem der 1932 ergänzte Backsteinturm 1989 entfernt worden war; sie fällt also nicht mehr um ein Uhr. Der quadratische Blaustein-Turm ist 17 Meter hoch, steht auf 22 Metern Höhe an Point Gellibrand und ist von außen jederzeit zu sehen.
Die Zeitkugel war eine Kupferkugel, die den Mittelmast umschloss und ungenutzt in einer eisernen Fangkuppe lag. Jeden Nachmittag wurde sie hochgezogen und genau um ein Uhr fallen gelassen, damit die Kapitäne der vor Anker liegenden Schiffe ihre Marinechronometer prüfen konnten. Um acht Uhr abends gab der Turm ein zweites Signal, indem er seine Laterne verdeckte.
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