Tocumwal houses, Nachkriegswohnkomplex in O'Connor, Australien.
Die Tocumwal-Häuser bilden ein Wohnviertel mit etwa 200 Gebäuden, die in acht kleinen Sackgassen angeordnet sind. Die Häuser verfügen über drei bis vier Zimmer, Wände aus Holzschindeln, Holzböden und separate Badezimmer im Inneren.
Diese Häuser begannen als Militärbaracken in New South Wales während des Zweiten Weltkriegs und wurden 1948 nach Canberra verlegt, um eine schwere Wohnungskrise zu lindern. Die Verlagerung markierte einen wichtigen Moment in der Stadtentwicklung der neuen Hauptstadt.
Die Nachbarschaft war lange Zeit ein Zentrum für Intellektuelle und Künstler, die sich hier niederließen und das Viertel geprägt haben. Die Gemeinschaft entwickelte eine besondere Identität durch ihre Bewohner und schuf Raum für kreative und akademische Aktivitäten.
Das Viertel ist am besten zu Fuß oder mit dem Fahrrad zu erkunden, da die Sackgassen kleine, intime Straßen mit lokalem Charakter bilden. Besucher sollten beachten, dass dies ein privater Wohnbereich ist und Respekt vor den Bewohnern wichtig ist.
Die Häuser waren während des Krieges bewusst so gestaltet, dass sie aus der Luft wie normale Häuser aussahen und ihre militärische Funktion verbargen. Diese Tarnung war eine praktische Sicherheitsmaßnahme der damaligen Zeit.
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