Cromwell, Landwirtschaftliche Siedlung im Central Otago District, Neuseeland
Cromwell liegt an der Mündung der Flüsse Clutha und Kawarau und wird von Bergen und Weinbergen umgeben, wo Pinot-Noir-Trauben gedeihen. Der Ort erstreckt sich über beide Ufer und bildet einen natürlichen Knotenpunkt in der Region.
Der Ort entstand in den 1860er Jahren während des Otago-Goldrausches, als Bergleute ihn zunächst The Junction nannten, bevor er 1863 offiziell zu Cromwell wurde. Diese Gründungsphase prägte die ursprüngliche Struktur der Siedlung.
Der Name geht auf die Maori zurück, die die Region Tirau nannten und Kabinenbäume als Orientierungspunkte entlang der Wasserläufe pflanzten. Diese Landschaft prägt bis heute das Aussehen der Gegend.
Der See Dunstan bietet Schwimm- und Bootsmöglichkeiten, während fünf nahegelegene Skifelder von Juni bis September Wintersportmöglichkeiten bereitstellen. Besucher sollten die Jahreszeit beachten, da Wasser- und Schneesportaktivitäten je nach Wetter sehr unterschiedlich sind.
In den 1990er Jahren erforderte der Bau des Clyde-Staudamms die Umsiedlung von etwa einem Drittel des Ortes auf höher gelegenes Gelände. Historische Gebäude wurden sorgfältig in einen eigenen Bezirk verlegt, um das Erbe der Siedlung zu bewahren.
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