Canterbury Club, Historischer Herrenclub im Zentrum von Christchurch, Neuseeland
Der Canterbury Club ist ein Gentlemen’s Club an der Ecke Cambridge Terrace und Worcester Street im Zentrum von Christchurch. Nachdem William Armson erkrankt war, entwarf Frederick Strouts das Gebäude im Italianate-Stil; Daniel Reese errichtete es ab 1873. Das Gebäude wurde 2008–09 verstärkt, was die Schäden bei den Erdbeben 2010 und 2011 begrenzte.
Fachleute aus der Stadt gründeten den Club 1872 als Alternative zum bestehenden Christchurch Club, der hauptsächlich wohlhabende Grundbesitzer bediente. Diese Gründung spiegelt die wachsende Zahl von Bürofachleuten wider, die eine eigene Gemeinschaft in der entstehenden Stadt suchten.
Der Club hat seit seiner Gründung 1872 eine Kleiderordnung, die bis heute für Mitglieder und Gäste gilt. Der Name erinnert an die Abspaltung vom Christchurch Club, den ländliche Grundbesitzer 1856 gegründet hatten. Neben dem Eingang steht ein Anbindepfosten aus den 1870er- oder 1880er-Jahren, an dem Mitglieder ihre Pferde festmachten.
Der Ort funktioniert heute als Treffpunkt für Mitglieder und private Veranstaltungen und ist daher nicht für alle öffentlich zugänglich. Die Lage an der Ecke macht es leicht zu finden, und die umgebende Fußgängerzone ermöglicht einfache Erkundung der Innenstadt.
Die Gasleuchte vor dem Eingang diente um 1900 der öffentlichen Beleuchtung und wurde 1918 abgeschaltet, aber nie entfernt; sie wurde für den königlichen Besuch von Königin Elisabeth II. im Februar 1963 restauriert. In den 1990er Jahren stellte der Club sie auf elektrisches Licht um, 1999 wurde mit dem Stadtrat von Christchurch die Gasversorgung wiederhergestellt. Daneben steht ein Pferdepfosten, den der Club in den 1870er oder 1880er Jahren für die Pferde seiner Mitglieder errichtete.
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