Implosion of Radio Network House, Gebäudeimplosionsstandort in Christchurch, Neuseeland.
Die Implosion des Radio Network House war ein kontrollierter Abriss eines 14-geschossigen Büroturms, bei dem Sprengstoff gezielt in der gesamten Struktur platziert wurde. Das Gebäude war nach dem Erdbeben von 2011 nicht zu reparieren und wurde deshalb mit dieser Methode abgerissen.
Der Büroturm wurde 1986 errichtet und stand 25 Jahre lang, bis das Erdbeben von 2011 die Struktur schwer beschädigte. Die Implosion fand später statt und war ein wichtiger Schritt beim Wiederaufbau des Stadtzentrums nach der Katastrophe.
Das Gebäude wurde ursprünglich 1986 erbaut und diente als Büroturm für Rundfunkbetriebe. Nach dem Erdbeben 2011 wurde es zum Symbol für den Wiederaufbau der Stadt und zog viele Menschen an, die das Ereignis miterleben wollten.
Der Abriss erforderte eine Sicherheitszone von etwa 200 Metern um das Gebäude, um Besucher und Strukturen zu schützen. Seismographen überwachten die Bodenbewegungen während des Ereignisses, um sicherzustellen, dass alles kontrolliert ablief.
Dies war die erste Gebäudeimplosion in der Geschichte Neuseelands und setzte einen Präzedenzfall für die Beseitigung von Bauwerken in erdbebengefährdeten Gebieten. Das Ereignis zeigte, dass diese Methode auch in ländlichen und städtischen Kontexten angewendet werden konnte.
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